Hier gebe ich einen Überblick über mir bekannte aktuelle und vergangene Ausstellungen zu Danuvius guggenmosi, ergänzt um Schilder in der Gemeinde Pforzen und einen Wanderweg
Überblick der Ausstellungen
Aktuelle Ausstellungen
Wanderausstellung Molassic Park
Ab 21. Mai 2026 wird die Wanderausstellung im Museum Mensch und Natur in München bis zum 07. November 2027 gezeigt. Sie ist inzwischen überarbeitet und erweitert worden. Näheres ist mir noch nicht bekannt. (01.05.2026)
Info-Pavillon
in Pforzen, seit 03.04.2025 für die Öffentlichkeit zugänglich
Vergangene Ausstellungen
Wanderausstellung Pforzen
URMU in Blaubeuren
Universität Tübingen: Danuvius & Buronius
Bauernhofmuseum Jexhof: Udos Welt
Stadtmuseum Ingolstadt: Vom Affen zum Ich - Lucy, Udo, Neandertaler
Tübingen MUT:UDO - Der erste Fußgänger
Informationstafeln in Pforzen
Texttafeln in Pforzen
Udo Info Box in Pforzen
Wanderausstellung Molassic Park
Fotos/ Copyright: Museum Mensch und Natur/ Karina Hagemann; Illustration unten rechts/ Copyright Mauricio Antón


Flyer von der Ausstellung in München.
Flyer "Molassic Park - München 2026-2027"
Museum Mensch und Natur
Schloss Nymphenburg
Nördliches Schlossrondell
80638 München
etwa 90 km von Pforzen entfernt
Sonderausstellung
Molassic Park - eine Expedition zu Bayerns Menschenaffen, Urelefanten und subtropischen Wäldern.
21. Mai 2026 bis 07. November 2027
Dies ist eine Wanderausstellung, die gemeinsam vom Museum Mensch und Natur in München, vom Botanischen Garten in München-Nymphenburg, von der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in München, BIOTOPIA Naturkundemuseum Bayern und der Eberhard Karls Universität Tübingen konzipiert wurde.
Der Start dieser Sonderausstellung war in München in der Winterhalle des Botanischen Gartens. Parallel dazu wurde ein Themenpfad zu Pflanzenfossilien im Freiland des Botanischen Gartens angelegt und es wurde am Biotopia LAB ein pädagogisches Programm angeboten (02.07.2021 - 05.09.2021).
Die Wanderausstellung wurde im Naturkundemuseum Bamberg (28.10.2021 - 08.05.2022), im Jura-Museum Eichstätt (25.05.2022 - 06.11.2022), im RiesKraterMuseum Nördlingen (16.12.2022 - 05.11.2023) und im Mammut-Museum in Siegsdorf (27.12.2024 - 09.11.2025) gezeigt.
Hier werden Repliken von Danuvius guggenmosi und weiterer Funde aus der Tongrube der Hammerschmiede präsentiert und in das Thema Molassebecken eingebunden. Zudem wird der mögliche aufrechte Gang des Danuvius guggenmosi dargestellt.
Der komplette Abguss des Mühldorfer Urelefanten, ein Gomphotherium, war nur in München im Botanischen Garten zu sehen. Inzwischen steht er wieder an seinem ursprünglichen Platz im Lichthof des Paläontologischen Museums in München, wo er weiterhin besichtigt werden kann. In der aktuellen Ausstellung ist ein Abguss des Schädels ausgestellt.
Fotos/ Copyright: Museum Mensch und Natur/ Karina Hagemann
Der aufrechte Gang von Danuvius wird zunehmend angezweifelt. Hier kann man auf Tischen selbst Knochennachbildungen mit entscheidenden Repliken der Fossilien vergleichen, und Unterschiede zwischen Mensch und Schimpanse erkennen. So kann man sich für jedes Merkmal selber eine Meinung bilden, ob man Danuvius eher den lebenden Menschenaffen oder dem Menschen zuordnet, oder auch, wo die Vergleiche an Grenzen stoßen.
Insgesamt sehr, sehr lohnend!
Info-Pavillon in Pforzen
Foto: 19.06.2026
Standort: am Kreisverkehr an der B16. Adresse: 87666 Pforzen, Am Moosberg
Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten sind laut Pforzener Bürgermeister Hofer (2025) wohl täglich, von 8 bis 18 Uhr im Winterhalbjahr, und bis 20 Uhr im Sommerhalbjahr. Wann er tatsächlich geöffnet ist, müsste auf der Gemeinde Pforzen erfragt werden. Er funktioniert mit einer automatischen Schließanlage.
Im April 2025 wurde der Info-Pavillon zur Tongrube Hammerschmiede eröffnet. Die Form eines "D" soll an Danuvius erinnern. Der Pavillon ist jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich, die Rampe zum Hintereingang für Behinderte ist gebaut, auch die Tür ist inzwischen offen, aber es gibt noch bautechnische Probleme (Juli 2026). Am vorderen Eingang würde ich mir eine einladendere Eingangstreppe wünschen, genauso wie einen Fahrradständer.
Dank der Fahnen kann man immerhin die Lokalität einem Menschenaffen zuordnen. Wie nun D zu UDO passt, bleibt spekulativ.
Fotos: 03.04.2025, rechtes Foto: mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Pforzen
Die Innengestaltung (Text, Illustrationen, Ausstellungsgestaltung) wurde von der designgruppe koop aus Marktoberdorf gestaltet, die bereits den Auftrag für die Wanderausstellung hatte. So verwundert es nicht, dass beide Ausstellungen sich sehr ähnlich sind. Nach Frau Koop ist der Innenraum in zwei Erlebnisräume unterteilt: das tonig erdige Heute und das üppig grüne Damals. Im ersten Raum erfahren wir die Geschichte der Tongrube, sehen schematisch dargestellt die Funde des männlichen Danuvius guggenmosi und erhalten Informationen zur Geologie. Im zweiten Raum werden uns weitere Tierfunde vorgestellt.
Schade, es sind ansatzweise einige schöne Ideen. Doch die Umsetzung ist so nicht erfreulich. Ich hätte mir Erklärungen gewünscht, die Kinder und interessierte Erwachsene, die mit dem Thema noch nicht Kontakt hatten, verstehen können. Offensichtlich wurde hier nur der Teil, der die tübinger Forschung betrifft, dargestellt, und es sind einige Fehler in den Texten zu finden.
Pforzen: Eine Gemeinde - zwei Ausstellungen (mit Wanderausstellung)
Die Gemeinde Pforzen wollte ihren "Sensationsfund" zeitnah präsentieren. Die selbe Idee kam vom Landratsamt Ostallgäu, das für Pforzen zuständig ist.
Das führte zu der Doppelausstellung in Pforzen unter dem Motto:
"Eine Gemeinde - zwei Ausstellungen".
Im Alten Feuerwehrhaus und Spritzenhaus Pforzen, Bahnhofstraße 16
Geöffnet von 24.10. bis 01.11.2020, coronabedingt verkürzt, sowie am 11.-13. Juni 2021.
Außerhalb dieser Öffnungszeiten wurden für die Allgemeinheit Führungen für Schulen oder Gruppen angeboten.
Die Doppelausstellung wurde mit dem Titel "Auf den Spuren der Urmenschen und Die Grabungen in der Hammerschmiede" beworben.
Foto: Pforzen, Januar 2021
Der erste Teil "Auf den Spuren der Urmenschen" stellt Danuvius in eine Evolutionsausstellung der Firma Expo-Fauna, Tussenhausen. Diese existierende Ausstellung war von Herrn Luksch (Expo-Fauna) in Zusammenarbeit mit dem Ausstellungszentrum für Archäologie des Emslandes entwickelt worden. Sie beschäftigt sich mit der Frage, woher wir kommen. Herr Luksch präsentiert hier seine Idee einer Weichteilrekonstruktion des fossilen Menschenaffen Danuvius guggenmosi.
Foto: Pforzen, Juni 2021
Der zweite Teil "Die Grabungen in der Hammerschmiede" ist eine Wanderausstellung der designgruppe koop, Marktoberdorf, mit dem Thema "Pforzen vor 12 Millionen Jahren". Dieser Ausstellungsteil gliedert sich in fünf Bereiche: Zeit und Ort, Die Funde, Sensation Udo, Udo und die Presse und Die Grabungen.
Der zweite Teil wird als "Die Wanderausstellung" in weiteren Orten gezeigt. Leider erhält sie dabei verschiedene Namen und wird nicht aktualisiert. Sie spiegelt also die Fundsituation von 2019 wider (Stand September 2025).
Im Außenbereich wurde auf andere Themen der Pforzener Geschichte aufmerksam gemacht.
Fotos: links im Landratsamt Marktoberdorf, März 2022; rechts Sparkassen-Passage Kaufbeuren, Mai 2022
Ausstellungsorte der Wanderausstellung:
Die Weichteilrekonstruktion des Danuvius guggenmosi wandert mit.
2022: Landratsamt Marktoberdorf (Wanderausstelllung UDO - Sensation Udo und die Grabungen in der Hammerschmiede), in der Sparkassen-Passage Kaufbeuren (UDO - Die Sensation aus der Hammerschmiede), Hofmühle Immenstadt, Unterthingau im Roten Schloss, Türkheim (Udo Danuvius guggenmosi - Ganz schön affig?!)
2023: Germaringen (UDO Wanderausstellung), Textilhaus Stammel in Buchloe (Senstationsfund in der Hammerschmiede - eine Ausstellung zu den Funden in Pforzen), Haus zum Gugger in Bad Wörishofen (UDO Die Sensation aus der Hammerschmiede), Benninger Ried und Gemeinde Mauer in Baden-Württemberg
2024: Modehaus Stammel in Mindelheim, Museum Schloss Brenz in Sontheim an der Brenz, Haus zum Gugger in Bad Wörishofen, Antonitersaal in Memmingen, Gymnasium in Füssen
Diese Ausstellungen sind alle beendet.
2025:
Am Wochenende 20.09. und 21.09.2025 war die Ausstellung in Pforzen geöffnet.
Sie wurde als erweiterte Ausstellung angekündigt.
Der Kern der Ausstellung ist beibehalten worden, also nicht aktualisiert worden.
Bei der Erweiterung handelt es sich um einen Teil der Ausstellung, die im Jexhof bei Fürstenfeldbruck zu sehen war, und leider keinen wirklichen Bezug zur Tongrube der Hammerschmiede hat. Ein Bruchteil dieser Ausstellung landete in der Wanderausstellung ohne wirklichen Zusammenhang. Ursprung dieses Ausstellungsteiles ist Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt, eine Sonderausstellung zum Thema "Klimagewalten", die sich mit dem globalen Klimawandel beschäftigte.
Die "Durchschnittstemperatur bei uns heute" sei etwa 10,5°C. Wo ist jetzt "bei uns"? in Halle, im Jexhof an der Amper oder hier im kühleren Allgäu? Also die dargestellte Wandkarte war im Jexhof mit "Asien an der Amper" überschrieben. Nun lesen wir an selber Stelle "Asien an der Iller" bei sonst gleichbleibendem Text. Also Pforzen ist vielleicht zwischen Amper und Iller, an der Wertach/ Lech. Die Daten verändern sich nicht, auch wenn die Ausstellung umzieht, ein Bezugsort wird im Text nicht angegeben. Böhme spricht von deutlich höheren Temperaturen in ihrem Buch. Die Klimadarstellungen sind vielleicht beeindruckend, aber nicht zu verstehen. Der Bereich der die Zeit von Danuvius widerspiegelt, ist in einem zu geringen Maßstab lediglich zu erahnen.
Bei den Tieren gibt es einen Smilodon, eine Säbelzahnkatze, die es bei uns in dieser Zeit nie gab. Das Bild ist natürlich ein attraktiver Raubtierschädel, aber passt nicht in unsere Region im Miozän. Wir hatten andere Säbelzahnkatzen.
Hier wurde an einigen Stellen willkürlich etwas zusammengetragen, was man kriegen konnte. Aber das hebt nicht die Qualität einer Ausstellung. Das hat auch nichts mit dem Ausstellungstitel "Sensation UDO und die Evolution" zu tun. Wie Danuvius in die Evolution passt, muss erst noch wissenschafltich geklärt werden. Zur Zeit ist das rein spekulativ.
Erhoffte Repliken von Fossilfunden aus der Hammerschmiede sind nicht zu entdecken.
Auffallend sind die aufgereihten Schädel, angefangen bei einem Australopithecus africanus, nicht afarensis. Dann folgen einige verschiedene menschliche Schädel. Beim Schädel vom Homo heidelbergensis fehlt die Haube. Im Jexhof durfte man die drei rechten Schädel anfassen, dazu wurde auch aufgefordert. Hier nicht. Und was im Zusammenhang mit Danuvius spannender war, es gab im Jexhof noch Schädel von Schimpanse und Gorilla, also von Menschenaffen. Hier könnte man selber sich vergleichend die Anatomie erarbeiten.
Die Sensation ist hier aber: Der Schädel von Danuvius, so steht es auf der Beschreibung. Der Schädel, der kein Schädel ist. Aber er liegt unter einer Haube. Diese nachempfundene Maske, vielleicht als Gesichtsmaske zu benennen, ist lediglich ein Fantasiestück. Denn aus dem Oberkieferfragment und dem Unterkieferfragment mit einzelnen Zähnen lässt sich keine realistische Maske gestalten. Ein Schädel würde aus Gesichts- und Hirnschädel bestehen. Dazu hätten wir dann auch die Schädelbasis mit dem begehrten Hinterhauptsloch.
Wissenschaft sollte fern der Fantasie stattfinden. Eine Ausstellung sollte nicht als Marketing verstanden werden. Die Auseinandersetzung mit dem wissenschaftlichen Thema ist eine grundsätzliche Voraussetzung zur erfolgreichen Präsentation. Ziel einer Ausstellung sollte es sein, Besuchern Informationen zu dem angekündigten Thema verständlich zu vermitteln, ohne zu überfordern. Erfreulich wäre es, wenn man Anregungen mit auf den Weg geben könnte, die das Interesse an diesem Thema weiter aktiv wach halten.
Gerne hätte ich hier zur Veranschaulichung Fotos eingesetzt. Doch dafür bekam ich vom
1. Vorsitzenden des verantwortlichen Vereins Förderverein UDO - Danuvius guggenmosi e.V. keine ordentliche Genehmigung.
2026:
Krumbach, Mittelschwäbisches Heimatmuseum vom 19. März bis 26. April 2026
Für die Präsentation der Wanderausstellung ist der Förderverein UDO - Danuvius guggenmosi e.V. zuständig. Wie es mit der Ausstellung weiter geht, ist nicht bekannt. Schon die Krumbacher Ausstellung wurde auf der Homepage des Fördervereins erst im Nachhinein bekannt gegeben. Derzeit (Juli 2026) ist sie in Pforzen eingelagert.
Zum Verständnis:
UDO = Urzeitliches Diorama Ostallgäu, Udo = männliches Individuum von Danuvius guggenmosi. Teilweise werden die Titel ausschließlich in Großbuchstaben widergegeben, so dass man hier nicht unterscheiden kann, ob nun UDO oder Udo gemeint ist.
Funde in Pforzen gibt es auch zu Alemannen und Kelten, so ist eine "Ausstellung zu den Funden in Pforzen" nicht ausreichend verständlich. Archäologen denken hier eher an die bedeutende "Runenschnalle von Pforzen", eine silberne alemannische Gürtelschnalle.
Einheitliche und eindeutige Titel wären wünschenswert.
Diese Wanderausstellung ist nicht zu verwechseln mit der Wanderausstellung "Molassic Park".
URMU in Blaubeuren
Fotos: 07.10.2025, mit freundlicher Genehmigung des URMU Blaubeuren
URMU
Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren
etwa 114 km von Pforzen entfernt
Studioausstellung:
Haltung zeigen - Danuvius guggenmosi und die Menschwerdung
30. November 2025 bis 25. Januar 2026
Hier wurden die Repliken des männlichen Tieres (Udo) von Danuvius guggenmosi sehr schön ansprechend präsentiert. Leider wurde das Ziel verfolgt, dass Danuvius aufrecht laufen konnte, noch viel mehr: "Die Form dieser Knochen belegt eindeutig: Danuvius beherrschte den aufrechten Gang." Dem widerspreche ich. Warum sollte der Affe ständig über seinen verdrehten Greifzeh stolpern. Es wurde zwar beschrieben, dass er ein Kletterer war. Aber hier wurde der Nachweis des aufrechten Ganges in den Vordergrund gestellt. Das menschliche Skelett, dass zum Vergleichen dienen sollte, war leider nicht von ordentlicher Qualität. So passten insbesondere die Rippen und Wirbel nicht anatomisch korrekt zusammen.
Die einzelnen Fossilien konnten hier als Repliken sehr schön in Ruhe betrachtet werden.
Danuvius & Buronius
Die Menschenaffen der Hammerschmiede
Ausstellung zu Danuvius guggenmosi und Buronius manfredschmidi
in der Universität Tübingen, Paläontologische Sammlung
10. Juni - 27. September 2024
Folder "Danuvius & Buronius"

Linke Knieschiebe von Buronius manfredschmidi in verschiedenen Ansichten. Balken = 1cm.
Foto: Agnes Fatz, Uni Tübingen
Die Ausstellung bestand aus drei Vitrinen und drei Textständern. Es wurden lediglich Repliken von den Fossilien des männlichen Danuvius, dessen rekonstruierte Maske des Gesichtsschädels und Repliken der drei Funde des Buronius gezeigt.
Neue Erkenntnisse hielten sich in Grenzen. Wer sich mit dem Thema Danuvius oder Buronius beschäftigt, ist mit dem Studium der Veröffentlichungen besser dran.
Bauernhofmuseum Jexhof: Udos Welt (Der Miozän-Garten, das Beet, ist noch zu sehen.)
links: Miozän-Garten, Foto: Dr. Christian Laugwitz - rechts: Blick in die Ausstellung, beide Fotos 11.08.2023
Udos Welt. Leben im subtropischen Alpenvorland vor 12 Mio. Jahren
Sonderausstellung im Bauernhofmuseum Jexhof
in 82296 Schöngeising bei Fürstenfeldbruck
vom 07. Juli 2023 bis 04. Februar 2024
Hier wurden Themen um Danuvius guggenmosi präsentiert. So wurde ein Miozän-Garten gleich vor dem Museum angelegt, der die Botanik vor etwa 12 Mio. Jahren näher bringen sollte. Die Krebsschere ist eine Pflanze!
Die aufbereiteten Themen ergänzten den präsentierten Fund des Menschenaffen, so dass man seine damalige Umwelt besser verstehen, nachvollziehen konnte.
Und so sieht der Miozän-Garten nach zwei Jahren aus - toll!
Miozän-Garten, 11.09.2025
Vom Affen zum Ich - Lucy, Udo, Neandertaler. Auf der Spur der Urzeit-Menschen.
Stadtmuseum Inoglstadt
Zentrum Stadtgeschichte - Stadt Ingolstadt
28.02.2023 bis 25.06.2023
Eine Ausstellung der Firma Expo-Fauna, Herr Luksch, Tussenhausen
Da ich persönlich diese Ausstelllung nicht besucht habe, kann ich hier keine Beschreibung abgeben. Ich gehe davon aus, dass hier die Weichteilrekonstruktionen der Pforzener Ausstellung gezeigt wurden. Lucy ist ein Menschenaffe, vielleicht ein Vormensch, aber "Udo" ist ein Menschenaffe und sicherlich kein Mensch. So ist der Titel eine ungünstige Wahl.
Tübingen MUT: UDO - Der erste Fußgänger
Fotos: V. Marquardt, MUT
MUT in Tübingen im Schloss Hohentübingen, MUT = Museum der Universität Tübingen
31.01.2020 bis 31.05.2020, verlängert bis 01.11.2020 (unter Corona-Bedingungen)
Die erste Ausstellung zu Danuvius guggenmosi fand in Tübingen statt:
Hier konnten Repliken der Funde des männlichen Individuums bestaunt werden.
Diese Ausstellung sollte auch nach Pforzen geholt werden, was aber nicht passierte.
Texttafeln in Pforzen
Das linke Schild steht am Ortseingang an der Wertachbrücke, das rechte Schild steht vor dem Gemeindegebäude.
"Der aufrechte Gang kommt aus Pforzen" ist wissenschaftlich nicht belegt, aber laut Bürgermeister Hofer (17.09.2025) "Marketing". Das Jahr 2019 war nicht das Fundjahr, sondern das Jahr der Veröffentlichung des Fundes. Auf einem neuen Schild, der Texttafel zum Wanderweg 17, heißt es, dass 2016 Udo gefunden wurde. (beide Fotos 2021)
Der Rostudo steht in Pforzen vor der Schule. (Foto 2020)
Die Texttafel zu Wanderweg 17 wurde erneuert und dabei der Text zu "UDO" neu geschrieben.
Schreibfehler, Wortschöpfungen, unbelegte Aussagen, falsche Vokabeln, Widerspruch der Jahreszahl zu dem Schild vor der Gemeinde. Das steckt alles in einem so kurzen Text. Der Fund umfasst auch nicht nur "Udo", sondern vier Tiere, und der erste Fund war 2015, die weiteren Funde erstreckten sich über weitere Jahre.
Diese Texttafel steht nun am Sportpark in den Auen von Pforzen. Es sollten alle Tafeln am Wanderweg ausgetauscht werden. Doch nach wie vor steht das Schild am Schwarzen Kreuz mit meinem Namen, wenn er nicht zwischendurch mal wieder entfernt wurde. Er ist deutlich unerwünscht, da ich die Gestaltung insgesamt kritisch sehe. Ich habe diesen Text nie für eine solche Texttafel geschrieben, er wurde einfach verwendet und musste dann entsprechend mit meinem Namen versehen werden.
Die Texttafeln stehen an mehreren Stellen des Wanderweges 17 "Rund um die Hammerschmiede - In der Heimat von UDO". Foto: 15.09.2025/ Stand 27.09.2025
Udo Info Box in Pforzen (abgebaut)

Linkes Foto: 12.08.2022, rechtes Foto 05.06.2025
Im Juni 2022 wurde am Kreisverkehr der B16 in Pforzen eine Infobox zu Danuvius mit wechselnden Präsentationen aufgestellt. Diese Infobox diente als vorübergehende Zwischenlösung, bis der geplante Pavillon von der Gemeinde fertig gestellt sein würde. Seit Juni 2025 ist die Infobox dementsprechend wieder verschwunden.
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